- Deutsch ist die zweitwichtigste Handelssprache in EuropaWie sich aus der neuesten Sprachstudie im Auftrag der Europäischen Kommission ergibt, spielen Sprachkenntnisse für Exportfirmen eine wichtige Rolle für die Erschließung von neuen Märkten. Elf Prozent der befragten 2000 Unternehmen gaben an, mangels Sprachkenntnisse Aufträge verloren zu haben. Eine Übersicht, welche Sprachen dabei für den Export besonders wichtig sind, ist in folgenden Tabelle aufgestellt: (mehr …)
- Colours of Ostrava: Musikfestival in brütender SonneBis zu fünfzehntausend Besucher werden in den folgenden vier Tagen beim Musikfestival Colours of Ostrava in der mährisch-schlesischen Metropole erwartet.
Robert Plant – der diesjährige Hauptstar des Festivals
(mehr …) - Franzosen, im eigenen Interesse nicht hinschauen!Oder lieber erst gar nicht vorbeigehen. Wo? An der "Butique Nicol" im Zentrum einer tschechischen Stadt.
"Butique Nicol" – Damenmode für alle
Foto: © Radim Sochorek - Zukunft des Afrikaans unsicherAfrikaans, eine der 11 Amtssprachen in Südafrika, dem Veranstaltungsland der Fußballweltmeisterschaft, Tochtersprache des Niederländischen, die sich aus der Muttersprache der Kolonisten im 17. Jahrhundert entwickelte, ist derzeit nicht auf Rosen gebettet. Immer mehr wird es vom Englischen verdrängt, der bevorzugten Sprache des ANC. Die gegenwärtige südafrikanische Regierung ist dem Afrikaans nicht wohlgesinnt, sie hält es für ein Symbol der Apartheid. Afrikaans war im ehemaligen Regime die Sprache der regierenden Weißen. Die ausgeschlossene schwarze Bevölkerung beherrschte es nur schlecht und protestierte gegen seinen Unterricht an den Schulen. Es war oft die einzige Unterrichtssprache an den Universitäten sowie die einzige Verhandlungssprache vieler Regierungsorganisationen.
Während der Apartheid war Afrikaans neben dem Englischen in Südafrika die allgegenwärtige Sprache. Seit dem Jahr 1994 verliert sie jedoch immer mehr ihre Positionen
(mehr …) - Bosnisch – neue Sprache bei Google TranslateDie Online-Übersetzungsmaschine Google Translate unterstützt eine weitere Sprache des ehemaligen Jugoslawiens.Bosnisch- ISO 639-1: bs(mehr …)
- 2,2 Mio. Sprecher
- Staaten Ex-Jugoslawiens – Amtssprache in Bosnien und Herzegowina, Montenegro, regional in Kosovo
- Basiert auf dem ijekavischen Dialekt des Serbokroatischen
- Sprache der bosnischen Moslems (Bosniaken), die sich um Distanzierung vom Serbischen sowie Kroatischen bemühen
- Verwendung von fremdsprachigen Wörtern (Türkisch, Arabisch, Persisch)
- Stärkere Betonung des Lauts 'h'
- Zahlreiche lexikalische Dubletten in Abhängigkeit von der Region und der lokalen ethnischen/religiösen Zusammensetzung
- Erstes Wörterbuch aus dem Jahr 1631
- Lange fehlende Standardisierung, vor dem 1. Weltkrieg 'Bosnische Renaissance'
- Kodifizierung der schriftlichen Form nach Regeln aus dem Jahr 1995
- Lateinschrift, in kleinerem Maß auch kyrillische Schrift; im 15.–19. Jh. auch modifizierte arabische Schrift verwendet (Arebica)

