- Was Sie über die deutsche Sprache möglicherweise nicht wussten- Das womöglich längste deutsche Wort ist "Grundstücksverkehrsgenehmigungszuständigkeitsübertragungsverordnung" (67 Buchstaben).
FUSSBODENSCHLEIFMASCHINENVERLEIH – hat nur 32 Buchstaben
(mehr …) - Ostrava/Ostrau im September 2010
Die Stadt Ostrava hat am 8. September 2010 eine weitere Niederlage in ihrer Geschichte einstecken müssen: 6 Mitglieder der Jury haben für Pilsen als Kulturhauptstadt Europas 2015 gestimmt, 5 für Ostrava, 2 ausländische Juroren waren bei der Abstimmung erst gar nicht dabei. Die Live-Übertragung der Bekanntgabe wurde im Zentrum von Ostrava von 3000 Menschen verfolgt.
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Kandidaturfilm für Ostrava 2015
Bei Klick auf das Bild wird das Video von der Plattform Vimeo abgespielt. Es gilt die Datenschutzerklärung von Vimeo.Wegen der Stimmgewichtung und eines augenscheinlich fahrlässigen Gebarens von einem Teil der Jury ist die Entscheidung nicht unumstritten. Ostrava ist ein natürliches Kulturzentrum eines ca. 1 Mio. Einwohner zählenden Großraums, das wird auch in Zukunft so bleiben. Leider wurden Pläne zunichte gemacht, (Kultur-)Touristen in die im Ausland ungerechterweise weitgehend unbekannte Region im tschechisch-polnisch-slowakischen Dreiländereck anzulocken, und die Entscheidung für Ostrava hätte auch der Stadt geholfen, das negative Image einer Industriestadt loszuwerden und die Stadt für junge Einwohner attraktiver zu machen. Nach einer aktuellen Studie zu lebenswerten tschechischen Städten landete Ostrava auf Platz 38 von 50.
Das Filmfestival Oko, bei dem Filme teilweise draußen vor der Hochofenkulisse von Vítkovice gezeigt wurden, und auch eine Ausstellung über den Architekten Daniel Liebeskind sowie das bis zum nächsten Monat laufende Wenzelsfestival der klassischen Musik beweisen schließlich, dass in Ostrava die Kultur lebt.
Auf dem Flughafen von Ostrava wurden zum 10. Mal die Tage der NATO veranstaltet. In diesem Jahrgang haben sich die Militärtechnik der NATO-Staaten 185 Tausend Besucher angesehen.
Die politischen Parteien haben den Wahlkampf für die Kommunalwahlen im nächsten Monat aufgenommen.
Das Aus im tschechischen Fußballpokal für die Fußballspieler von Baník Ostrava gegen einen Drittligisten zeigt, dass die Mannschaft in einer tiefen Krise steckt.
Die Plattform vor dem Bahnhof Ostrava-Svinov, über deren Rekonstruktion seit Jahren geredet wird, wurde nach vielen Verzögerungen endlich abgerissen.
Weitere Informationen über die Stadt: Ostrava/Ostrau – Informationsserver über die mährisch-schlesische Metropole - Hauptplatz in Ostrava nach dem UmbauDer heutige Masarykplatz in Ostrava bildet seit der Stadtgründung im 13. Jahrhundert das Zentrum der Stadt. Nach einer gründlichen mehrmonatigen Renovierung hat er ein neues Gesicht erhalten.
Masarykplatz in Ostrava nach dem Umbau
(mehr …) - Aus dem Moldauischen wird Rumänisch
Das Moldauische Verfassungsgericht beschloss gestern, dass die offizielle Sprache Moldawiens im Einklang mit der Unabhängigkeitserklärung, die eine höhere Stellung als die Verfassung hat, wieder als Rumänisch zu bezeichnet ist.
Rumänisches Sprachgebiet: Rumänien (RO), Moldawien (MD), Minderheiten in Bulgarien (BG), Ungarn (HU), Serbien (RS), in der Ukraine (UA)
(mehr …) - Unterschiede zwischen Tschechisch und SlowakischDas Tschechische und das Slowakische sind Sprachen der westslawischen Sprachgruppe. Trotz sprachlicher Verwandtschaft und gemeinsamer Geschichte der Sprecher in einem Staat (Tschechoslowakei 1918–1938, 1945–1993) bestehen dazwischen doch zahlreiche Unterschiede. Für die Generation vor 1993, die daran gewohnt war, täglich die jeweils andere Sprache passiv in den föderalen Medien zu hören (weniger lesen), stellen sie kein größeres Verständigungsproblem dar. Da durch die Staatstrennung der tägliche Kontakt sehr stark beschränkt wurde, ist für die jüngere Generation die Kommunikation mit dem Nachbarvolk heute bereits wesentlich schwieriger.
Ergänzung (13.01.): Über die sinkende gegenseitige Verständigungsfähigkeit der Tschechen und Slowaken fand ich einen aktuellen Artikel bei Yahoo-News: Language split sees Czechs, Slovaks talk in tongues
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