- Handball wie Handball, oder?Handball ist als eine Art Gegengewicht zum populären Fußball entstanden. Mit dem wesentlichen Unterschied, dass der Ball von den Handballfeldspielern mit den Händen, nicht aber mit den Füßen gespielt werden darf.
Mit diesem gemeinsamen Nenner sind aber seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts gleich mehrere verbreitete Handball-Varianten verbunden, die größere oder kleinere Abweichungen vom Fußball aufweisen. Wenn man also 'Handball' sagt, muss man nicht unbedingt das gleiche im Sinne haben.
(mehr …) - Metrische versus angloamerikanische MaßeinheitenGewohnheiten sind wie die Fesseln. Traditionelle angloamerikanische Längen- und Gewichtseinheiten treten auf den Britischen Inseln nur langsam von ihren Positionen zurück.
Auf einigen Verkehrszeichen in Irland erscheinen alte und neue Einheiten nebeneinander.
(mehr …) - Irisch als offizielle Sprache in Nordirland gefordertIm Zentrum von Belfast wurde für den offiziellen Status der irischen Sprache in Nordirland demonstriert. Einige Hunderte Demonstranten forderten die Einführung des Irischen bei Gerichten, in öffentlichen Institutionen, im Unterricht, Rundfunk, sozialen und ökonomischen Leben.
"Irisch!": Irischsprachiger Protestaufkleber auf einem Alkoholverbotsschild im Zentrum von Belfast
(mehr …) - Wird der verstorbene tschechische Präsident Flughafen?
'Prague Airport – Vaclav Havel' soll nach einem genehmigten Vorschlag der tschechischen Regierung in Zukunft der Flughafen in Prag auf Englisch heißen.

Der künftige 'Václav-Havel-Flughafen Prag'. Der englische Name wird bis dahin sicher angepasst.
(mehr …) - Der Autor der hochdeutschen Aussprache ist vor 150 Jahren geborenWährend sich die Rechtschreibung in Deutschland seit dem 18. Jahrhunderts größtenteils stabilisierte, sprach jedermann bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, wie ihm der Schnabel gewachsen war. Es fehlte eine einheitliche Aussprachenorm, so dass der Kaiser Berlinisch sprach und der sächsische König mit einem starken regionalen Akzent. Auch Intellektuelle sprachen wenn nicht direkt Dialekt, dann wenigstens mit einer starken Lokalfärbung. Der Germanist Theodor Siebs (1862–1941) nahm sich der Aufgabe an, eine einheitliche deutsche
Aussprache zu schaffen. Sein fachkundiger Wirkungskreis war umfangreich: er war Begründer der Frisistik, unterrichtete deutsche Literatur, beschäftigte sich mit der Kirchenmusik, Folkloristik, Volksliedern, Dialektologie, gab heraus oder beteiligte sich an der Herausgabe von Wörterbüchern, einer Sagensammlung und vielen weiteren Werken. Seine Familie stammte aus Friesland, er selbst kam in Bremen zur Welt. Siebs studierte und verweilte in verschiedenen Teilen Deutschlands: in Tübingen, Leipzig, an der Ostseeküste in Greifswald und im schlesischen Breslau.
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