Aus der Welt zwischen zwei Sprachen

  • Größtes deutsches Wörterbuch bleibt unvollendet
    Das Deutsche Wörterbuch, ein bewundernswertes Werk der Brüder Grimm, wurde seit dem Jahr 1838 veröffentlicht. Nach deren Tod (Wilhelm 1859, Jacob 1863) wurde es von den Generationen ihrer Nachfolger bis zum Jahr 1961 herausgegeben. Damals erschien der letzte, 32. Band des historischen Wörterbuchs, das sich das mutige Ziel setzte, die Herkunft und Anwendung aller deutschen Wörter bis ins kleinste Detail zu erfassen. Wilhelm und Jacob Grimm auf einer bundesdeutschen BanknoteDa im Verlaufe der Arbeiten neue Erkenntnisse gesammelt wurden und es sich zeigte, dass einige Informationen in den bereits publizierten Bänden historisch überwunden sind, wurde noch Ende der 1950er Jahre über seine Neubearbeitung entschieden. In der ersten Etappe sollten die Bände A–F aktualisiert werden, also jene, an denen zum Großteil noch die Brüder Grimm gearbeitet hatten. Die Arbeiten wurden zwischen die Wissenschaftsakademien in Berlin (DDR) und Göttingen (BRD) aufgeteilt und sollten 20 Jahre dauern. (mehr …)
  • HR-Lexikon online
    Rund 2000 Stichwörter in 7 Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Spanisch) aus den Fachbereich Personalwesen und Löhne können Sie online im Wörterbuch 'HR Lexicon' nachschlagen. HR Lexicon Benutzeroberfläche des 'HR Lexicons' (mehr …)
  • Deutsch in der Werbung wieder in Mode
    Nach einer Untersuchung der Markenagentur Endmark AG aus dem Jahr 2003 wurden in deutschen Werbungen zu viele englische Slogans benutzt, was die Verständlichkeit der Werbebotschaft erschwert und als befremdlich wahrgenommen wird. "Interessant sind die Reaktionen der betroffenen Unternehmen. Acht der zwölf untersuchten Claims klingen inzwischen deutsch statt englisch: (mehr …)
  • Deutschland: überdurchschnittliche 88 % beherrschen Fremdsprachen
    Deutsche sind sprachkundig. Das ergibt sich aus den Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage unter 4000 deutschen Berufstätigen. Demnach beherrschen 88 % von ihnen mindestens eine Fremdsprache. 77 % nennen als ihre erste Fremdsprache Englisch, auf weiteren Plätzen landeten Französisch, Spanisch, Russisch und Italienisch. (mehr …)
  • Deutsche Schriften II: Schrift der Autokennzeichen
    Die FE-Schrift ersetzte seit dem Jahr 1994 schrittweise die frühere Schrift DIN 1451 auf den deutschen Autokennzeichen. Die diente aus zwei Hauptgründen aus: Zum Einen war das maschinelle Lesen bei der älteren Schrift schwieriger, da ihre Buchstaben unterschiedlich breit sind (K ist breiter als I). FE-Schrift auf einem deutschen Autokennzeichen Fälschungserschwerende Schrift: in anderen Schriften ähnliche Buchstaben unterscheiden sich hier merklich (mehr …)